Klinische- & Gesundheitspsychologie
Klinische Psychologie befasst sich mit psychischen Erkrankungen sowie mit körperlichen Erkrankungen, bei denen psychische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt der Gesundheitspsychologie steht die Förderung und Erhaltung gesundheitsbezogener Verhaltensweisen. 
Psychotherapie
Eine Psychotherapie zielt auf tiefere psychische Veränderungsprozesse und ist im Vergleich zur klinisch- psychologischen Behandlung üblicherweise ein langfristigeres Verfahren.
Elternberatung
Die verpflichtende Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung gemäß § 95 Abs. 1a AußStrG

Klinische- & Gesundheitspsychologie

Klinische Psychologie befasst sich mit psychischen Erkrankungen sowie mit körperlichen Erkrankungen, bei denen psychische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt der Gesundheitspsychologie steht die Förderung und Erhaltung gesundheitsbezogener Verhaltens- und Erlebensweisen. 

Klinische- und GesundheitspsychologInnen haben zusätzlich zu ihrem Psychologiestudium eine postgraduelle Ausbildung abgeschlossen, die durch das Psychologengesetz geregelt ist. Die anschließende Eintragung in die Liste des Bundesministeriums für Gesundheit gilt als Berechtigungsnachweis für die selbstständige Berufsausübung. 

1 Klinisch-psychologische Beratung
In der klinisch-psychologischen Beratung geht es um Unterstützung in belastenden Lebensphasen. Das Ziel dabei ist, ein besseres Verständnis der Problemlage zu erreichen sowie adäquate Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
Die Beratung ist auf konkrete Fragestellungen fokussiert und durch lösungs- und ressourcenorientiertes Vorgehen gekennzeichnet.
Beispiele für Beratungsthemen:
  • Entscheidungshilfen
  • Arbeitsplatzbezogene Themen
    (berufliche Veränderung, Mobbing, Verlust des Arbeitsplatzes…)
  • Erziehungsfragen
  • Umgang mit einem (psychisch oder physisch) erkrankten Angehörigen
  • Gesundheitspsychologische Themen (Aufbau von Gesundheitsfördernden Denk- und Verhaltensweisen, Stressmanagement, Prävention von Burnout...)  
2 Klinisch-psychologische Behandlung

...hat zum Ziel psychische Störungen bzw. Leidenszustände zu lindern oder zu beseitigen, sowie Menschen darin zu unterstützen, Belastungen und Krisen besser bewältigen zu können um die Lebensqualität zu steigern. Je nach Beschwerdebild können kombinierte Behandlungsansätze aus verschiedenen Fachrichtungen der Psychologie zur Anwendung kommen (z.B. Psychoedukation, Angstbewältigungstraining, Training sozialer und emotionaler Kompetenz, psychologische Schmerzbehandlung, Entspannungsverfahren etc.)

Zu Beginn klären wir Ihre Erwartungen und Wünsche ab, grenzen Problemebereiche ein und definieren gemeinsame Ziele.

Anschließend versuchen wir durch verschiedene Methoden (Gespräche, Übungen, Trainings etc.) Veränderungsprozesse anzustoßen. Eine besondere Bedeutung kommt der Erprobung und Umsetzung der Behandlungsinhalte im Alltagsleben zu. Eine kontinuierliche Reflexion darüber ist ein fester Bestandteil der Behandlung.  

Im Vorfeld einer klinisch-psychologischen Behandlung kommt im Regelfall klinisch-psychologische Diagnostik unter Verwendung von ausgewählten Fragebögen oder Tests zum Einsatz. Diese bietet eine wichtige Grundlage für die weitere Vorgehensweise.

 

Psychotherapie

Eine Psychotherapie zielt auf tiefere psychische Veränderungsprozesse und ist im Vergleich zur klinisch-psychologischen Behandlung üblicherweise ein langfristigeres Verfahren.
Im Zentrum der psychotherapeutischen Arbeit stehen das Gespräch und der Austausch zwischen PsychotherapeutIn und PatientIn.
Den Rahmen meiner psychotherapeutischen Tätigkeit bildet die Arbeit nach Konzepten der Existenzanalyse, einer von Bundesministerium für Gesundheit anerkannten Psychotherapiemethode. Sie wurde vom Wiener Psychiater Viktor Frankl in den 1930er-Jahren begründet und von Alfried Längle seit Beginn der 1980er-Jahre erweitert.

Existenzanalyse wird definiert als eine phänomenologisch, personale Psychotherapie, mit dem Ziel der Person zu einem geistig und emotional freien Erleben, zu authentischen Stellungnahmen und zum eigenverantwortlichem Umgang mit sich selbst und ihrer Welt zu verhelfen.

Anmerkung: Den Status „PsychotherapeutIn in Ausbildung unter Supervision“ und damit die Berechtigung zur eigenverantwortlichen psychotherapeutischen Arbeiten mit KlientInnen erhält man nach der Absolvierung eines Großteils der Psychotherapieausbildung. An diese Berechtigung geknüpft ist die regelmäßige Supervision bei einer Lehrtherapeutin/ einem Lehrtherapeuten mit langjähriger Erfahrung.

Elternberatung

Die verpflichtende Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung gemäß § 95 Abs. 1a AußStrG

Seit 1. Februar 2013 sind die Eltern minderjähriger Kinder, die sich einvernehmlich scheiden lassen möchten, zur Inanspruchnahme einer Elternberatung verpflichtet. Sie müssen dem zuständigen Pflegschaftsgericht bescheinigen, an so einer Beratung teilgenommen zu haben. Ohne einen dementsprechenden Nachweis ist es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, sich einvernehmlich scheiden zu lassen.

Das Hauptanliegen besteht darin, die Eltern über die spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder zu informieren.

Nach der Intention des Gesetzgebers ist es nicht erforderlich, dass die Eltern eine Einzelberatung besuchen. Elternpaar bzw. Gruppenberatungen sind ebenfalls möglich.
Als vom Bundesministerium für Familie und Jugend anerkannte Beraterin biete ich in meiner Praxis diese Elternberatungen an. Sie kriegen zum Schluss einen Nachweis, der als Vorlage beim Gericht gilt.